Agile@Valiton

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Teil 2 Agile Cards

Agile@Valiton

Felix lebt für die Agile Methodik – Scrum, Kanban, Scrumban und alles was dazu gehört. Dass diese Art und Weise Projekte durchzuführen seine Passion ist, merkt man, wenn man mit ihm spricht: Die Augen leuchten und die Gestik verrät Leidenschaft. Diese Leidenschaft manifestiert sich in seiner Rolle als Agile Master der Valiton. Felix´s Mission als Valiton Agile Master, ist es, diese Methoden innerhalb seines Unternehmens, Valiton, und von BurdaSolutions zu verbreiten.

„Die agile Methoden folgen einem festen Manifesto. Nicht in jedem Projekt ist es sinnvoll, diesem Manifesto akribisch nachzukommen. Es bedarf Anpassungen, die zum Projekt oder auch zur Organisation passen“, beschreibt Felix. „Die Agile Cards sind ein Beispiel dafür.“

Die Problematik

In unseren Projekt-Dailies besprechen wir die am Vortag erledigten sowie die Aufgaben, die wir uns für den Tag vorgenommen haben. Die Mitglieder verschieben die Aufgaben auf dem physischen Scrum- oder Kanban-Board gemäß dem aktuellen Status. Das funktioniert hervorragend, wenn alle Team-Mitglieder vor Ort sind. Allerdings ist das nicht immer der Fall. Teams sind über Standorte hinweg verstreut, manchmal sitzen Projekt-Mitglieder sogar in anderen Ländern oder auf anderen Kontinenten. Diese verstreuten Kollegen, müssen aber auch über den Status der Aufgaben Bescheid wissen. Um diese Brücke zu schlagen, nutzen wir Jira. Diese Software stellt alle Aufgaben eines Projektes in Form von digitalen Scrum- oder Kanban-Boards dar und liefert vielfältige Reportingmöglichkeiten, z.B. anhand von Story Points und Processing Times. Damit nun die Aktionen aus dem täglichen Daily ins Jira gelangen, hilft das JIRA-Plugin Agile Cards von Spartez.

Agile Card

So funktioniert´s

Jede Tätigkeit zu einer Anforderung in einem Projekt erhält in JIRA einen eigenen „Sub-Task“, dieser wird mit Hilfe des Plugins „Agile Cards“ mit einem KR-Code (ähnlich einem QR-Code) versehen und ausgedruckt. Diese ausgedruckten Karten werden nun auf dem physischen Board platziert. Im Daily werden diese „Agile Cards“ gemäß ihrem Status verschoben. Danach wird ein Foto vom Scrum- oder Kanban-Board mit den „Agile Cards“ und den KR-Codes geschossen und mit Jira synchronisiert und SCHWUPS…haben Jira und das physische Board den gleichen Status. Mit nur 3 Klicks kann Jira auf den aktuellen Stand gebracht werden, alle Team-Mitglieder sind up to date egal wo sie arbeiten, das Management mit ihrem Wunsch nach Reporting ist bedient und das Projektteam muss nicht auf die psychologischen Mehrwerte eines physichen Boards verzichten. Zudem entsteht so wieder ein zentraler „Dreh- und Angelpunkt“ für das Team.

KANBAN-Board mit Agile Cards


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